Das stationär betreute Wohnen

Betreuung

Die Betreuung wird in der Regel von zwei Pädagogen übernommen. Außerdem kann von den Jugendlichen eine Rufbereitschaft genutzt werden, die ihnen (in Notfällen) 24 Stunden  zur Verfügung steht. Hauptziel der Betreuung ist die Verselbstständigung des jungen Menschen. Die Betreuer unterstützen jeden Jugendlichen bei der beruflichen und privaten Zielentwicklung. 

Eine Einführung in amtliche Vorgänge wie die Beantragung von Kindergeld, ALG II, BAB, Bafög, Ummeldung des Wohnortes u.v.m., wird angestrebt. Wir unterstützen bei dem Erlangen eines gesunden Hygiene- und Ordnungsverhaltens, dem Einhalten von ärztlichen Routineuntersuchungen und der Stärkung eines angemessenen Sozialverhaltens. 

Abgesehen von den organisatorischen Hilfestellungen, sind die Pädagogen bei vielen Terminen Gesprächspartner für alltägliche Belange und Probleme des Jugendlichen. Dabei sind die Themen weitläufig und können von Dekorationsvorschlägen für die Wohnung über Familienprobleme bis hin zur Aufarbeitung von Erlebtem gehen.

Mitarbeit ist gefragt

Das „Stationär betreute Wohnen Regenbogen“ steht für ein großes Maß an Mitarbeit und Selbstständigkeit seitens der jungen Menschen. Das bedeutet nicht, dass bereits eine komplette Selbstständigkeit gegeben sein muss. Aber es sollte die Bereitschaft der Mitarbeit vorhanden sein, um die gemeinsame Zielsetzung „Selbstständigkeit“ zu erlangen.

Alle Alltagsaufgaben, die bereits selbst bewältigt werden können, werden eigenständig ausgeführt. Es wird vorausgesetzt, dass der Jugendliche telefonisch erreichbar ist und nach Möglichkeit einer täglichen Beschäftigung nachgeht.

Die Jugendlichen können auch über das 18. Lebensjahr hinaus betreut werden, dann ändert sich die Hilfe in „Ambulant betreutes Wohnen Regenbogen“. Hierfür muss der junge Erwachsene selbst einen Antrag beim Jugendamt stellen.